Die ATSV-Damen haben sich eine gute Ausgangsposition geschaffen. Bild: Hatheuer Christo
Beide Begegnungen im Grunddurchgang entschieden die Linzerinnen für sich. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf starteten die ATSV-Damen voll konzentriert ins Spiel. Von Beginn an ging alles auf, und nach zwanzig Minuten stand es bereits 25:13 für Braunau. Nach diesem Auftakt dachten sowohl Zuschauer als auch Spielerinnen, dass es so weitergehen würde – und das tat es auch, allerdings mit umgekehrten Vorzeichen. Die Volleyball-Damen aus Braunau agierten verunsichert. Linz Steg ließ sich nicht lange bitten und erzielte mit 25:15 den Satzausgleich.
Braunau-Trainer Josef Weinberger versuchte seine Mannschaft wieder aufzurichten und ihr die nötige Selbstsicherheit wiederzugeben. Seine Worte kamen an, denn der ATSV kam völlig verändert aufs Spielfeld zurück. Großen Anteil am Erfolg hatten Rozalia Pari (Mittelblockerin) und Beate Olesinska (Außenangreiferin). Beide erwischten einen tollen Tag und bereiteten ihren Gegnerinnen Schwierigkeiten. Auch Satz Nummer drei ging mit 25:21 an den ATSV. Der entscheidende vierte Satz war nichts für schwache Nerven. Bis zur zweiten technischen Auszeit waren die Braunauerinnen drei Punkte voran, dann fand Linz ins Spiel zurück, der Satz stand auf Messers Schneide. Nach fast zwei Stunden durften die Damen des ATSV Braunau aber jubeln. Mit dem 3:1-Sieg steigen die Chancen der Innviertler, ins Halbfinale einzuziehen und erneut einen Top-Platz zu erreichen.
Kader des ATSV Braunau: Barbara Bruckbauer, Vanja Kuzman, Evelyn Maisrimel, Beate Olesinska, Elisabeth Pillinger, Elisa Kreuzwirt, Rozalia Pari, Christina Wagner; Trainer Josef Weinberger.