Bis Dezember war Michael Dewitte Geschäftsführer der Salzburger Osterfestspiele gewesen, dann wurde er wegen finanzieller Ungereimtheiten fristlos entlassen. Ungerechtfertigte Provisionszahlungen und enorm überhöhte Bürokosten (650.000 Euro pro Jahr) waren die Vorwürfe. Das alles bezeichnet Dewitte nun als „unhaltbar“ und „Unfug“. „Ich habe selbst gebeten, eine neue Geschäftsordnung zu machen. All diese Punkte sind festgehalten, schriftlich belegt und stehen im Wirtschaftsprüfbericht. Somit sind die Vorwürfe, die mir persönlich gemacht werden, nicht haltbar“, sagt Dewitte.
Zu den Spesenabrechnungen, die nicht in Ordnung seien, und Provisionen, die er einbehalten habe, erläuterte er: „Erstens stimmt das nicht. Zweitens gibt es eine Vereinbarung. Ich habe seit zweieinhalb Jahren versucht – seitdem es den Gesellschafterwechsel gegeben hat –, einen neuen Arbeitsvertrag zu bekommen, in dem noch einmal alles ganz klar geregelt ist.“
Dass die Osterfestspiele unrechtmäßig Geld an Mitarbeiter der Sommerfestspiele überwiesen hätten, weil es keine Gegenleistung gegeben habe, erklärte Dewitte als „absoluten Unfug. Jede Bezahlung, die an Mitglieder der Belegschaft der Salzburger Festspiele gegangen ist, hat eine Begründung. Es gehen Bezahlungen an alle Mitarbeiter der Festspiele während der Osterfestspiele zur Abwicklung der Vorstellungen.“
Montag früh wurde Klaus Kretschmer, der wegen unerlaubter Nebeneinkünfte ebenfalls fristlos entlassene technische Leiter der Sommerfestspiele, unterhalb der Schlachthof-Brücke in Bergheim bei Salzburg von Passanten entdeckt. Er dürfte von der acht Meter hohen Brücke gesprungen sein und zog sich schwere Wirbel- und Knochenbrüche zu. „Sein Zustand ist stabil, er liegt in der Intensivstation“, sagte Mick Weinberger von den Salzburger Landeskliniken.
was für rufmord passiert denn hier - die neider sind überall.
ein manager der ein solches unternehmen so erfolgreich leitet wie herr dewitte würde in der privaten wirtschaft satte prämien und gehaltserhöhungen bekommen.
auch würden diese manager sich nicht mit ca 160000 € im jahr begnügen.
wer herrn dewitte und seine frau nur ein wenig kennen wissen das diese anschuldigungen sich am schluss für haltlos erweisen werden.
wenn in einem unternehmen der verdacht der untreue auftaucht sollte der angestellte vorläufig suspendiert weredn, dann ein unabhängiger prüfbericht erstellt werden. und erst wenn dieser vorliegt und auch der beschuldigte sich dazu geäußert hat sollte man den nächsten schritt tun.
was hier gesschehen ist ist einfach unglaublich.
ich wünsche der familie dewitte alles gute und das sie bald wieder zur ruhe kommen